PRESSE

Mit Erbrechtsvortrag in den Wahlkampf

Wählergemeinschaft Schweitenkirchen stellt im V-Heim ihr Programm vor

Von Wolfgang Kollmeyer

Schweitenkirchen – Die Wählergemeinschaft Schweitenkirchen (WGS) hatte sich für ihre Wahlkampfveranstaltung mit dem Pfaffenhofener CSU-Stadtrat Martin Rohrmann aus Pfaffenhofen einen Juristen eingeladen, der den gut 75 Gästen im V-Heim das Erbrecht in einem einstündigen Referat lebendig näher brachte. Sein Fazit am Schluss: Jetzt etwas machen und nicht auf morgen verschieben. Denn niemand wisse, was dann sein wird.

Rohrmann betonte dabei immer wieder, wie kompliziert Vererben sein kann und dass es immer wieder Streitfälle vor Gericht gibt, weil im Todesfall entweder kein Testament oder ein nicht korrekt erstelltes vorliegt. Er erläuterte, wer im Todesfall erben kann, wem welche Pflichtteile gesetzlich zustehen, dass ein „Vermächtnis“ einen Teil der Erbmasse reduzieren kann, dass neben dem Erbrecht auch das Familienrecht, das Vertragsrecht (Erbvertrag) und die Steuergesetze zu berücksichtigen sind.

Und immer wieder der Hinweis, bei vorhandenem Vermögen schon rechtzeitig an ein Testament zu denken, das im Laufe der Jahre immer wieder geändert werden kann und das wichtige Formvorschriften enthalten muss. Wer sicher gehen wolle, könne sich auch juristischen Rat bei einem Fachanwalt oder Notar holen. Rohrmann verwies auch noch auf die Möglichkeit, sich schon heute eine Betreuungsvollmacht sowie eine Patientenverfügung zu erstellen – hierfür gibt es im Landratsamt kostenlose Vordrucke, die auf dem neuesten Stand sind.

WGS-Vorsitzender Franz Müller bedankte sich für den Vortrag, der gerade die vielen älteren Menschen unter den Anwesenden sicher viele Information gebracht habe.

Das Thema „Vererben“ war nicht allein Sinn der Veranstaltung, sondern Müller wollte natürlich auch die 20 Kandidaten vorstellen, die für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl im März antreten. Er betonte, dass bereits im vergangenen Jahr mit den Vorarbeiten für die Wahlliste begonnen wurde, dabei sollte jeder Ortsteil berücksichtigt werden.

Feste Plätze gab es dabei nur für den Bürgermeister Josef Heigenhauser (Platz eins) und Franz Müller (Platz 20). Er selbst kandidiere auf dem letzten Platz, weil er keinem Jüngeren einen Platz streitig machen wolle. Die Plätze zwei bis 19 wurden in Absprache mit allen Kandidaten ausgelost. Das Durchschnittsalter der Kandidaten liegt laut WGS bei 42 Jahren. Alle Kandidaten haben für das Wahlprogramm ihre eigenen Ideen und die aus der Bevölkerung eingebracht, die sie im Gemeinderat später vorantreiben wollen. Müller betonte, dass es in der WGS-Fraktion keinen Fraktionszwang gebe und dass jeder nach seinem Gewissen entscheiden könne, was wichtig für Schweitenkirchen sei. Er wünschte sich einen fairen Wahlkampf, damit man einander nach der Wahl wieder in die Augen schauen könne, wie er sagte.

Josef Heigenhauser stellte sich als Bürgermeisterkandidat selbst vor, obwohl er sicherlich als Amtsinhaber allen Anwesenden bekannt war. Die Bürger hätten es bei der Kommunalwahl selbst in der Hand, wie sie die Zukunft ihrer Gemeinde gestalten wollen, sagte er. Ihm seien ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Bürgerschaft und Bürgermeister sowie solide Finanzen, die Baulandpolitik und gesundes Wachstum der Gemeinde wichtig.

PK

LINK zum Pressebericht Donaukurier

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Josef Heigenhauser offiziell erneut nominiert

28.10.2025 

Schweitenkirchen - Mit dem amtierenden Bürgermeister Josef Heigenhauser an der Spitze zieht die Wählergemeinschaft Schweitenkirchen (WGS) in den Kommunalwahlkampf. Heigenhauser gehört der CSU an, in Schweitenkirchen gibt es aber traditionell keine Liste der Christsozialen, deshalb steht der Bürgermeister an der Spitze der WGS. Franz Müller, der Vorsitzende der Wählergruppe, bedankte sich zunächst bei Heigenhauser für seine Arbeit und vor allem für seine Geduld: "Ich merke dir manchmal an, wie Du innerlich rauchst. Äußerlich lässt Du dir dabei aber nichts anmerken und bleibst ruhig und sachlich. Das ist bewundernswert. Wir freuen uns, dass Du wieder kandidierst und versuchen dich natürlich zu unterstützen, wo und wie es uns möglich ist", so Müller. Seine Vorstellung hielt Heigenhauser betont kurz. Es kennt mich hier ja eh schon jeder, sagte er eingangs. Er hat in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag gefeiert. Er ist im Ortsteil Aufham mit zwei älteren Schwestern aufgewachsen und lebt dort heute mit seiner Frau Mona und seiner Tochter Ornella. Der gelernte Bankkaufmann ist Mitglied zahlreicher Vereine. Unser Wohlergehen und unsere Zufriedenheit sind meine größte Motivation", sagte Heigenhauser und betonte, dass Baulandpolitik immer ein zentrales Thema bleiben werde. Er hofft, die langwierige Ortskernüberplanung und dessen Gesamtkonzept umsetzen zu können. Dabei sei ein gesundes Wachstum mit soliden Finanzen ein langfristiges Ziel. Bevor sich die anderen Kandidaten kurz vorstellten, betonte Müller, dass es ihnen wichtig gewesen sei, dass alle Ortsteile gleichermaßen vertreten sind, um die Probleme und Situationen dort besser wahrnehmen zu können. Im Anschluss ging Müller noch einmal kurz auf das Wahlprogramm ein, das in acht Themenbereiche unterteilt war. Ganz vorne stand auch hier der Erhalt solider Finanzen, dicht gefolgt von der Baulandpolitik. Neben der Stärkung der Vereine und des Ehrenamts will die WGS auch die Energieerzeugung auf Nachhaltigkeit trimmen. Hochwasserschutz und Katastrophenschutz gehörten ebenso zu den Themenblöcken wie Gewerbe. Den Abschluss bilden Familien- und Kinderbetreuung sowie Selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Bei all diesen Themenblöcken werden zahlreiche Fragen gestellt. Die Beantwortung dieser Fragen und die detaillierten Lösungen münden im Wahlprogramm der WGS, an dem momentan noch gefeilt werde. Die Bürger sollen dann über Flyer und die Homepage informiert werden. Vor der Nominierung hatte die WGS ihre Jahresversammlung abgehalten. Im Fokus standen die Beiträge für Mitglieder und Kandidaten. Der Jahresbeitrag von steigt nach dem Beschluss von 7,50 auf 8 Euro, Kandidaten bezahlen einen einmaligen Beitrag von 30 Euro, wer gewählt wird, bei dem werden künftig statt 35 nun 40 Euro fällig. 


Von Birgit Schmid

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